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Zum Forum Darmkrebs auf dem Portal der Deutschen Krebsgesellschaft
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Ratgeber der Deutschen Krebshilfe Ratgeber der Deutschen Krebshilfe
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Flyer des Darm-zentrums MärkischOderland
[PDF: 0,58MB]
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» Krankenhaus Märkisch-Oderland
» Home / Darmkrebs / Darmkrebs - Endoskopische Behandlung
Darmkrebs  -  Endoskopische Behandlung
 

Darmkrebs ist der einzige Krebs, der bei den meisten Menschen zu 100% heilbar ist, wenn er nur früh genug entdeckt wird. Bei dieser Krebsart bilden sich lange vor der eigentlichen Erkrankung, gutartige Polypen im Darm, die sich mit der Zeit zu bösartigen Karzinomen entwickeln können.

Polypen werden fast immer bei Vorsorgeunter-suchungen entdeckt, wenn sie noch keine Beschwerden bereiten. Deshalb ist die » Früherkennung sehr wichtig. Direkt während der Untersuchung werden sie endoskopisch (ohne OP) entfernt und der Krebs kann gar nicht erst entstehen.

Wie funktioniert ein Endoskop?
Ein Endoskop besteht aus einem dünnen, biegbaren Schlauch, in der sich eine Lichtquelle, ein optisches System mit einer Kamera  und eine kleine Drahtschlinge zum Abtragen der Polypen befinden. Das verwendete Kaltlicht leuchtet die zu untersuchenden Regionen im Darm aus und verhindert Hitzeschäden am Gewebe. Die Kamera kann von außen 360° um ihre eigene Achse gedreht und bis zu 45° abgekippt werden. Das optische System leitet die gemachten Bilder auf einen Bildschirm. Dadurch wird dem Arzt die Möglichkeit einer sehr präzisen Untersuchung der betreffenden Organabschnitte gegeben.

Was passiert bei der Darmspiegelung /
endoskopischen Behandlung?
Vor der endoskopischen Untersuchung bekommt der Patient ein einschläferndes Medikament. Dadurch spürt er während der Untersuchung keine Schmerzen und kann sich im Nachhinein auch nicht an die Untersuchung erinnern. Das Endoskop wird über den After in den Darm eingeführt und vorsichtig bis an den Blinddarm geschoben.
 

 
  Anwendungsgebiete:
  • chronisch entzündliche Darmerkrankungen (colitis ulcerosa und Morbus Crohn)
     
  • Dickdarmpolypen und deren Entfernung im Rahmen der Coloskopie (Polypektomie)
     
  • Erkennung von Frühstadien des Dickdarmkrebses
     
  • Ursachen für unklare Bauchbeschwerden, für Durchfälle und Verdauungsstörungen
     
  • Reizdarmsyndom

Die Vorsorgekoloskopie führt dazu, dass neben Polypen auch immer häufiger unmittelbare Vorstufen und frühe Formen des Darmkrebses diagnostiziert werden. Diese werden in unserem Darmzentrum durch sehr erfahrene Gastroenterologen auch endoskopisch behandelt. Während der Dickdarmspiegelung wird durch Einspritzen von Flüssigkeit in die Darmwandschicht unterhalb des Tumors dieser von den gesunden Schichten separiert und danach mit Schlingentechniken (Mukosaresektion) oder speziellen elektrischen Nadelmessern (Submukosadissektion) entfernt. Nicht selten kommt es zu Blutungen aus kleinen Gefäßen, die sofort mit kleinen Titanklammen (Clips) gestillt werden können. Der abgetragene Tumor wird dann auf einer Korkplatte mit Nadeln aufgespannt und durch den Pathologen genau untersucht.

 
1) Großes Frühkarzinom des
unteren Dickdarms
2) Unterspritzung mit einer
blau gefärbten Flüssigkeit:
der Tumor hebt sich von den
tiefen Darmwandschichten ab.
3) Ergreifen mit der Schlinge und Abtragung mit Sicherheitsabstand.
     
 
4) Komplette Abtragung: blau gefärbte Muskelschicht, keine Tumorreste 5) Das 30 x 15 mm messende Resektat wird für die Untersuchung durch den Pathologen auf einer Korkplatte aufgespannt.  
 

Neben einer großen Erfahrung des Endoskopieteams müssen weitere Voraussetzungen erfüllt sein: der Tumor darf noch nicht tief in die Darmwand eingewachsen sein (nur obere Submukosa) und in der feingeweblichen Untersuchung keine Zeichen besonderer Aggressivität (G1-G2, L0, keine Einzeldissoziation an der Invasionsfront) zeigen. Abschließend muss der Tumor komplett entfernt sein (R0). Sind diese Voraussetzungen erfüllt, ist die endoskopische Entfernung der Operation gleichwertig, aber natürlich für den Patienten komfortabler und mit einem geringeren Eingriffsrisiko verbunden.

Leider sind diese Methoden der endoskopischen Therapie nur für etwa 5% aller Darmkrebse anwendbar. Alle fortgeschritteneren Stadien werden operativ behandelt.

 

Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm können durch eine Magen-Darm-Spiegelung untersucht werden. Hierbei wird das Endoskop durch den Mund in die Speiseröhre eingeführt und von dort in den Magen sowie den Dünndarm vorgeschoben.

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Letze Änderung » 29.09.2016