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Zum Forum Darmkrebs auf dem Portal der Deutschen Krebsgesellschaft
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Ratgeber der Deutschen Krebshilfe Ratgeber der Deutschen Krebshilfe
Blauer Ratgeber der Deutschen Krebshilfe
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Flyer des Darm-zentrums MärkischOderland
[PDF: 0,58MB]
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» Home / Darmkrebs / Darmkrebs - Nachsorge
Darmkrebs  -  Nachsorge
 

Hauptziel der Tumornachsorge ist es, das erneute Auftreten von Darmkrebs rechtzeitig festzustellen und darüber hinaus therapiebedingte Erkrankungen zu erkennen und zu behandeln.

Im fortgeschrittenen Darmkrebsstadium, wenn der Krebs nicht vollständig aus dem Körper entfernt werden konnte, versucht man mit Operation, Chemo- und Strahlentherapie, den Tumor weitestgehend zurückzudrängen, um aktuelle oder drohende Beschwerden zu lindern (palliative Behandlung). Der Verlauf der Krebserkrankung wird durch Nachsorge-Untersuchungen kontrolliert, um auf bedrohliche Veränderungen rechtzeitig mit erneuter Therapie reagieren zu können.

Konnten die Tumorzellen vollständig entfernt werden, helfen Nachsorgeuntersuchungen, einen möglichen Rückfall frühzeitig zu erkennen und erneut behandelt zu können. Ihre Termine zur Tumor-Nachsorge sind daher sehr wichtig, nehmen Sie sie ernst.

 

Häufig schließt sich direkt an den Klinikaufenthalt eine Anschluss-Rehabilitation. In den Nachsorgekliniken ist man auf Tumorerkrankungen spezialisiert und mit den körperlichen und psychischen Problemen von Krebs-Patienten vertraut.

 
  Ziele der Tumornachsorge
  • So früh wie möglich einen Tumorrückfall erkennen und erneut geeignete Therapiemaßnahmen einleiten
     
  • Begleit- oder Folgeerkrankungen behandeln, wie z.B. Verdauungsstörungen, Stuhlinkontinenz
     
  • Beratung zu den Möglichkeiten einer Rehabilitation
     
  • Unterstützung bei psychischen oder sozialen Problemen und bei der beruflichen Wiedereingliederung
 

Medizinische Nachsorge
Da das Risiko eines Rückfalls während der ersten beiden Jahre nach der Erstbehandlung  am größten ist, werden Krebs-Patienten in den ersten Monaten besonders intensiv betreut. Die Zeitabstände der Untersuchungen können bei andauernder Rezidivfreiheit entsprechend gelockert werden. Die Nachsorge bei Darmkrebs-Patienten dauert über mehrere Jahre. Wie häufig und in welchem Umfang Kontrolluntersuchungen erfolgen, hängt vom Krankheitsstadium und dem Gesundheitszustand ab. Ihr Arzt wird daher mit Ihnen individuell die Nachsorgeuntersuchungen planen.

 

Unterstützung im psychosozialen Bereich
Nach abgeschlossener Krebsbehandlung muss sich Ihr Körper erholen. Sie brauchen Zeit, den Alltag den neuen Umständen entsprechend zu ordnen. Eine Krebserkrankung verändert das Leben der Betroffenen. Sie hat nicht nur Auswirkungen auf den Körper und die betroffenen Organe, sondern wirkt auf den gesamten Menschen mit seiner Psyche sowie auf das Umfeld des Patienten.  Diese und andere Fragen des sozialen Lebens werden gemeinsam mit dem Patienten und den Angehörigen sowie dem Sozialdienst besprochen, geplant und organisiert. Für viele ist der Kontakt zu anderen Betroffenen von großer Hilfe. Nutzen Sie die Angebote von Selbsthilfegruppen und nehmen Sie Unterstützung von Verwandten, Freunden und Kollegen an. Informieren Sie sich auf welche private, berufliche und finanzielle Unterstützungen, wie z.B. Sozialleistungen Sie Anspruch haben.

 

In Allgemeinen sind Rückfälle beim Darmkrebs nach erfolgreicher Therapie eher selten, daher können Sie sich nach einer solchen Behandlung und guter Erholung durchaus als geheilt betrachten - die Nachsorge ist dann eine Art Sicherheitsnetz für Sie.

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Letze Änderung » 29.09.2016